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SALEM School of Nursing, Uganda
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Salem Nurse Training School, Uganda

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Beschreibung Seit vielen Jahren gab es die Überlegung, im Kinderdorf Salem eine Schwesternschule zu gründen und insbesondere den Distrikt um Mbale – in Ost-Uganda – mit ausgebildeten Kräften im Gesundheitswesen zu versorgen.

Bereits im Jahre 2005 wurden auf dem Gelände zwei Gebäude für Erwachsenenfortbildung errichtet, die jedoch nie in Betrieb genommen werden konnten. Herr Prof. Dr.-Ing. Peter Schmieg und seine Frau Christina haben sich anlässlich einer Reise im Januar 2008 über die Situation informiert und sich von der Notwendigkeit der Einrichtung einer Krankenpflegeschule überzeugt.

Da in Uganda üblicherweise kombinierte Ausbildungsplätze für Krankenschwestern und Hebammen sowie für Sozialarbeiterinnen angeboten werden, die nicht nur in Krankenhäusern und kleinen Krankenstationen sondern auch in ländlichen Sozialstationen wirken sollen, ist dies eine klare Investition in die Zukunft, in ein Projekt mit Nachhaltigkeit. Die Region ist hinsichtlich solcher Ausbildungsplätze im medizinisch-pflegerischen Bereich un­terversorgt, daher besteht ein großer Bedarf, was auch von Seiten der Regierung so gesehen wird.

Die Idee war geboren. Mit dem Projektkoordinator von Salem, Mr. Denis Medeyi, wurden in Zusammenarbeit mit den zuständigen Ministerien und Behörden in der Hauptstadt Kampala die notwendigen Voraussetzungen für die Aufnahme eines Schulbetriebes erarbeitet. Ein Stufen-Konzept für die Inbetriebnahme, zunächst mit 40 Schülerinnen, im Endausbau mit 120 Ausbildungsplätzen, wurde diskutiert und verabschiedet.
Neben der Gewinnung von Lehrkräften und der Erstellung von Lehr- und Ausbildungsplänen sind Klassenzimmer, eine Bibliothek, ein Sluice-Room, Wohnheimplätze mit Küche und Speisesaal, Toiletten sowie Büros und Lehrerzimmer ebenso von Nöten wie der gesamte Grundbestand für die Ausstattung einer solchen Schule mit Unterrichts- und Demonstrationsmaterial usw.

Der Vorsitzende des Vereines „LEBENSzeichenAfrika e.V“, Düsseldorf, Herr Carl-Wilhelm Bienefeld, war von der Idee schnell begeistert und hat die Finanzierung zunächst für die erste Ausbaustufe zugesagt.

Gemeinsam wurde eine Zielplanung, ein sogenannter Masterplan, entwickelt und von allen Beteiligten, insbe­sondere von den zuständigen Behörden in Kampala genehmigt.

Die PEG mbH / BPS GmbH, Prof. Dr. Schmieg, weitere Ingenieurbüros aus Karlsruhe sowie Studenten der TU Dresden haben die Planungsarbeit sowie die Koordination vor Ort übernommen. Der Aufbau der Bibliothek lag in den Händen von Frau Dipl. Bibliothekarin Christina Schmieg.

Die zwei bestehenden Gebäude wurden umgebaut und beherbergen die Bibliothek, zwei Klassenräume, einen Demonstrationsraum, zwei Arbeitsräume (rein und unrein) sowie vier Büroräume und einen Besprechungsraum. Im Weiteren wurden in unmittelbare Nähe zwei Toiletten gebaut sowie außerhalb, in Richtung Krankenhaus, eine weitere WC-Anlage.

Am 12.05.2010 konnte die feierliche Einweihung der Schule mit den ersten 40 Ausbildungsplätzen erfolgen. Die unbefristete Schullizenz ist mittlerweile erteilt.

Bis heute konnten folgende weitere Ausbauschritte abgeschlossen werden:

Erstellen eines sogenannten "Teacher’s house" mit 2 Lehrerwohnungen, 4 Büroräumen und einer zentralen Toilettenanlage sowie Außenwaschbecken mit der Möglichkeit der Händedesinfektion

Bau und Inbetriebnahme eines Dormitory-Gebäudes für 26 Schülerinnen, finanziert vom Orden der Barm­herzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul in Freiburg

Bau und Inbetriebnahme zentralen Sanitary-Gebäudes

Fertigstellung eines 2. Klassenbaues mit 2 Klassenzimmern

Bau eines Generatorhauses zur Aufnahme eines Notstrom-Dieselgenerators für den gesamten Campus.

Beginn der Umbauarbeiten in bestehenden Gebäuden, die dem Schulkomplex zugeordnet werden.

Aufbau einer zentralen Strom- und Frischwasserversorgung.

Bau und Inbetriebnahme eines Dormitory-Gebäudes für 22 Schülerinnen.

Offen sind derzeit noch der Abschluss der begonnenen Maßnahmen in den bestehenden Gebäuden sowie die Erstellung eines weiteren Dormitories, sodass insgesamt 120 Schülerinnen eine angemessene Unterkunft mit entsprechenden sanitären Einrichtungen finden können.

Der Abschluss der Maßnahme bildet dann eine kleine zentrale Aula, die offen, nur pergolaartig überdacht, das Bindeglied zwischen teacher’s house und den dormitories bildet.